Filmbetrachtung "Women in Sink"

Das Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg ist in diesem Jahr größer, mit mehr Spielorten als vorher und doch bekommt man es quasi nicht mit. Umso dankbarer bin ich B., dass sie mir gestern schrieb, ob ich nicht Lust hätte, mit in der Nähe ins Kino zu kommen. Im Rahmen des JFF liefen dort zwei Filme: "Women in Sink" und "Humus - The Movie".

Gemeinsame Geschichte - wie man das "wir und die anderen" vielleicht ändern könnte. Eine Idee.

Suchen Sie im Internet nach Informationen über Juden, bekommen sie in etwa dieses Ergebnis. Es ist für mich ein Synonym dessen, dass etwas nicht stimmt. Es ist ebenso eine bildliche Darstellung dessen, was Menschen mit Juden verbinden. Ich finde, es wird mehr als Zeit, das zu ändern. 

Einfach die Füße in die Spree und auf die Biber warten...

...so sagte man mir bei der Anmeldung in der JH Lübben. Ab halb acht sollten sie kommen, die Nachbarn, die Biber. 

Ich nur zwei Stunden vorher in den Zug Richtung Spreewald gestiegen. Das Rad schon am morgen gepackt, bereit für ein Wochenende auf dem Rad, entlang der Spree. 

Vorgeschnuppert: Die #GELDausstellung im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz

Denkt man an archäologische Museen, denkt man gewöhnlich an Pfeilspitzen, ein paar Scherben, im südlichen Raum an römische Ruinen. Irgendwie immer alles etwas dunkel, etwas alt und immer gleich. Mitnichten. Wir begeben uns auf einen Ausflug nach Chemnitz ins Staatliche Museum für Archäologie (smac). 

Der Hafen - Ende einer Reise

Der Hafen. Ankunft. Die See war ruhig, eine ruhige Fahrt wären nicht die lauten Kabinennachbarn gewesen. Aber nun endlich da. Die Menschen stehen bereit, das Schiff zu verlassen, können es ebensowenig erwarten, wie vor Stunden hinaufzugelangen. Die Rampe öffnet sich langsam, öffnet das Maul des Schiffes, während es sich nähert. Licht. Dächer. Schiffe. Zelte.

Buchbetrachtung: Rabbi Wolff und die Dinge des Lebens



Im April schrieb ich ueber den neuen Dokumentarfilm von Britta Wauer "Rabbi Wolff". Jetzt nun, vor meiner Reise kam das Buch "Rabbi Wolff und die Dinge des Lebens", in dem Britta Waurer einiges von dem zusammenstellte, was im Film keinen Platz mehr fand. 

Ein Voegelchen fliegt

Ich hatte so viele Gedanken, was ich schreiben wuerde, wenn dieser Moment kaeme. So viel, was in den letzten Wochen und Monaten passierte, so viele Emotionen....Jetzt ist er da dieser Moment, vor dem wir alle uns fuerchteten und auf den wir gleichzeitig warteten - sie ist gegangen, fortgeflogen. Endlich wieder in Freiheit, ungebremst von diesem Koerper. 

Alles ging so unglaublich schnell, so schnell, dass wir kaum Schritt halten konnten und dann auch wieder so unendlich langsam. Jetzt, so sagt der Verstand, geht es ihr besser, jetzt muss sie sich nicht mehr quaelen. Jetzt aber sind auch wir zurueckgelassen, verlassen.



Und doch, flieg, kleines Voegelchen. Flieg in die Freiheit und schau ab und an nach uns, ob wir auch alles richtig machen und Du nichts auszusetzen hast. Du wirst uns fehlen, liebe M., sehr fehlen.

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